In 2010 habe ich von Arnaud Jamin Nachzuchten von Ambystoma macrodactylum macrodactylum von 2009 erhalten. Pünktlich zum dritten Jahr (2012) war auch ein Männchen zu erkennen. Bisher gehe ich damit von einer Gruppe von 1,6 aus. Die Tiere sind allesamt erst 10cm groß und damit noch recht klein.

Das Vorgehen zur Paarungsvorbereitung entspricht dem, was ich zur Nachzucht von Ambystoma tigrinum bereits 2011 getan habe und so auch weiter verfolgen werde. Die Winterruhe fand statt, wie es auf der entsprechenden Unterseite beschrieben ist.

Die Eiablage fand zwischen 13. und 15.3. statt. Insgesamt wurden etwa 127 Eier gelegt. Darunter sind 11 unbefruchtet, beziehungsweise entwickeln sich nicht. (Stand 19.03.)
Die Eier wurden zu Gelegen mit zwei bis 13 Eiern an Zweige der bewährten Trauerweide und ganz selten an Eichenlaub abgelegt.

Zur schnelleren Entwicklung wurden die Eier am 19.03. vom durchschnittlich 8°C kalten Wasser draussen in 18°C im Haus umgesetzt und von dort an weiter genau beobachtet.

Unglücklicherweise sind alle gefundenen Eier unbefruchtet. Ein Absterben aufgrund des Standortwechsels kann ausgeschlossen werden, da auch 10 im Elternbecken verbliebene Eier keine Entwicklung zeigten. Es gilt also sich ein weiteres Jahr zu gedulden und die gesammelte Erfahrung aus diesem Jahr als erfolgreichen Versuch zu speichern und auf das nächste Jahr und die damit verbundene, vollständige Reife der Elterntiere zu warten.